DM eSailing Inshore: Jonathan Koch verteidigt Titel

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DM eSailing Inshore: Jonathan Koch verteidigt Titel

BYCUe DM eSailing Inshore JonathanKoch
Die Finalrennen der Deutsche Meisterschaft im eSailing Inshore 2026 wurden live auf der boot, Düsseldorf ausgetragen. © DSV

28.01.2026 - DSV / Bodensee-Yacht-Club Überlingen e.V.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Presse BYCÜ


Erst im Medalrace fiel die Entscheidung: DSV-Jugendobmann Jonathan Koch vom Bodensee-Yacht-Club Überlingen gewann die Deutsche Meisterschaft eSailing Inshore 2026 und verteidigte damit seinen Titel von 2025. Auf Rang zwei folgte Johannes Bahnsen vom Hamburger Segel-Club vor Lukas Feuerherdt (Blankeneser Segel-Club).

Das deutsche eSailing feierte mit der DM 2026 eine Premiere: Zum ersten Mal wurde ein Meisterschaftsfinale live vor Publikum ausgetragen. Die zehn besten eSailor trugen die Rennen auf ihren Laptops, Smartphones oder Tablets auf der eSailing-Fläche der boot Düsseldorf aus. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Läufe in Halle 15 auf einer großen Leinwand.

Der DSV-Vizepräsident Jugend freut sich über seinen dritten deutschen Meistertitel nach 2021 und 2025, sagt aber auch: „Das war super eng im Medal Race, mindestens drei von uns hätten gewinnen können.“

Mit sechs Punkten Vorsprung ging mit dem Hamburger Johannes Bahnsen ein anderer eSailor als Führender ins Medal Race. Der zweifache Deutsche Meister eSailing Inshore (2019/2023) segelt virtuell seit acht Jahren und war über die gesamte Serie von sieben Rennen (J/70, Nacra 17, Laser, 49er, Nacra 17, F28r, Starboot) eindeutig der Schnellste – obwohl er im ersten Lauf kurzzeitig Probleme mit dem Internet hatte. Vor dem doppelt zählenden Medal Race lagen Jonathan Koch und Lukas Feuerherdt auf den Plätzen zwei und drei hinter Johannes Bahnsen.

„Ich konnte mich also nicht auf ein reines Matchrace mit Johannes Bahnsen konzentrieren, sondern musste auch Lukas Feuerherdt im Auge behalten“, erläutert Jonathan Koch seine taktischen Überlegungen vor dem Finale mit F50-Booten. Der erfahrene eSailor – er segelt seit 15 Jahren virtuell – behielt die Nerven, legte einen nahezu perfekten Start hin und lag am Ende vorne.

Die drei deutschen eSailor auf dem Treppchen kennen sich auch vom „echten“ Wasser: Seit vielen Jahren segeln sie für ihre Vereine in der Segel-Bundesliga. Auch dort sind wie beim eSailing die Rennen kurz und actionreich, „das eSailing bietet deshalb gerade in der Winterpause für uns und alle anderen Regattasegelnden die Chance, weiter an Taktik und Strategie zu feilen“, sagen Jonathan Koch.

Für das Finale „physisch vor Ort“ hatten sich die zehn besten eSailor qualifiziert, die Rennen auf der boot kommentierte eSailor Peter Hermann. Der Rostocker erklärte nicht nur das Geschehen auf der Leinwand, sondern beantwortete auch Zuschauerfragen.

DSV-Präsidentin Mona Küppers verfolgte die Meisterschaft und ehrte anschließend gemeinsam mit den amtierenden Vize-Weltmeistern im 470er, Anna Markfort und Simon Diesch, die Gewinner. Sie zeigte sich begeistert von der Premiere: „Mit diesem gelungenen Live-Event haben wir sicher neue Segelund eSailing-Fans gewinnen können.“

> Die weiteren Platzierungen gibt es hier >

Einige Eindrück der IDM im Rahmen der boot 2026:

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BN - 30.01.2026 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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