SMCÜ: Dritter Spieltag auf der Kieler Innenförde

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SMCÜ: Dritter Spieltag auf der Kieler Innenförde

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Mit dem fünften Platz beendete das Team den Spieltag - nur drei Punkte hinter dem Podium.

13.07.2026 - SMCÜ / Segel- und Motorbootclub Überlingen e.V.
Text von Dominik Winter, Fotos von DSBL


Fünfter Platz für Steffen Hessberger, Charlotta Fritz, Dominik Winter und Maximilian Pfannkuch beim dritten Spieltag der Segel-Bundesliga 2026 auf der Kieler Innenförde.

Drei intensive Regattatage liegen hinter dem Team: 16 Wettfahrten, strahlender Sonnenschein an allen drei Tagen und beste Segelbedingungen auf der Kieler Innenförde. Beim dritten Spieltag der 1. Segel-Bundesliga 2026 zeigte das Team über das gesamte Wochenende hinweg starke Konstanz und beendete den Spieltag am Ende nur drei Punkte hinter dem Podium auf Rang fünf.

Nach einer langen Anreise aus München, vom Bodensee und aus Zürich kam das Team am Vortag in Kiel an und fuhr direkt weiter nach Schilksee ins Olympiazentrum – inklusive obligatorischem Fischbrötchen. Dort traf die Crew auf bekannte Gesichter: Vereinskollegen, die zeitgleich bei der 29er-Weltmeisterschaft in Kiel am Start waren. Anschließend ging es mit dem Trainingsboot noch auf die Innenförde, um das Revier kennenzulernen und sich trotz der langen Anreise auf den Spieltag einzustimmen. Nach dem Einkauf für die kommenden Tage klang der Abend bei einem gemeinsamen Essen aus.

Der erste Regattatag begann nach der Steuerleutebesprechung um 10 Uhr mit dem Start aufs Wasser um 11 Uhr. Bei konstanten 8 bis 12 Knoten Nordwind konnten insgesamt sechs Rennen gesegelt werden. Steffen, Charlotta, Dominik und Maxi zeigten dabei große Konstanz und segelten in jedem Rennen vorne mit: 2, 2, 4, 2, 3 und 3 lauteten die Wertungen. Besonders ärgerlich war der fünfte Platz im dritten Rennen: Im Ziel lag das Team eigentlich auf Rang drei, erhielt aber nach den neuen Regeln wegen einer leichten Bootsberührung einen Strafpunkt und wurde dadurch auf Platz vier zurückgestuft. Bei strahlendem Sonnenschein, keiner Wolke am Himmel und konstantem Nordwind entlang der Förde – echtem Champagnersegeln – war die Stimmung im gesamten Feld entsprechend gut.

Der zweite Regattatag bot mit sieben Wettfahrten noch mehr Programm. Da das Team direkt für die erste Rennserie eingeteilt war, hieß es nach der Steuerleutebesprechung um 9 Uhr sofort: Boot aufbauen und ab aufs Wasser. Die Serie des Tages konnte sich mit 2, 1, 5, 2, 3, 6 und 2 erneut sehen lassen. Der fünfte Platz resultierte aus einer unglücklichen Seitenwahl kombiniert mit einem schwächeren Start, der sechste Platz aus einem Kringel direkt an der Startlinie, der früh viele Meter kostete – bei den an diesem Tag sehr konstanten Windbedingungen war ein Aufholen anschließend kaum mehr möglich. Mit einem starken zweiten Platz im letzten Rennen des Tages schloss das Team den zweiten Regattatag ab und lag damit nach zwei Tagen auf Gesamtrang fünf, nur einen Punkt hinter Platz vier. Bei den hohen Temperaturen und dem dichten Programm – meist nur ein Rennen an Land, dann direkt wieder aufs Wasser – war es wichtig, die kurzen Pausen für Schatten, Wasser und etwas Ruhe zu nutzen. Der Abend klang bei Burgern, Pommes und Salatbar aus, während rund um den Spieltag mit einem Open-Air-Fußballspiel und einem Segelfilm über eine Weltumsegelung auch abseits des Wassers einiges geboten war.

Der Finaltag brachte nach einer kurzen Startverschiebung noch einmal drei Wettfahrten mit den Platzierungen 5, 1 und 5 – damit waren am Ende alle 16 geplanten Rennen des Wochenendes gesegelt. Kiel zeigte sich über alle drei Tage von seiner besten Seite: durchgehend Sonnenschein und 5 bis 13 Knoten Thermik aus Nordost, konstant sowohl in Richtung als auch Stärke. Das machte einen guten Start in jedes Rennen umso wichtiger, da große Aufholjagden unter diesen Bedingungen kaum möglich waren. Im letzten Rennen frischte der Wind noch einmal auf und sorgte für einen gelungenen Abschluss des Wochenendes.

Mit dem fünften Platz beendete das Team den Spieltag – nur drei Punkte hinter dem Podium. Gewonnen hat der Mühlenberger Segel-Club vor dem Norddeutschen Regatta Verein und dem Münchner Yacht-Club. In der Saisontabelle bleibt es spannend: Aktuell liegt das Team auf Platz vier, nur einen Punkt hinter Rang drei und ebenso nur einen Punkt vor Rang fünf.

Nach einem rundum gelungenen Wochenende ging es zurück nach München, Zürich und an den Bodensee. Weiter geht es in zwei Wochen: Vom 31. Juli bis 2. August gastiert die Segel-Bundesliga beim Norddeutschen Regatta Verein (NRV) in Hamburg.
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Vielen Dank an alle, die während des Spieltags mitgefiebert und die Daumen gedrückt haben! Ein herzlicher Dank gilt außerdem den Sponsoren und Unterstützern – Volksbank Überlingen, BestChem, BestPrint und Prosana. Ohne ihre Unterstützung wäre die Teilnahme an der Segel-Bundesliga nicht möglich.


BN/IBN - 14.07.2026 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
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